Schulsozialarbeit

Liebe Familien,

mein Name ist Anna Michels. Ich bin seit dem 1.11.2020 an der Förderschule Sprache, Alter Mühlenweg, als Schulsozialarbeiterin tätig. Nachdem ich die letzten 15 Jahre in Wuppertal gearbeitet habe und anschließend in Elternzeit war, freue ich mich nun sehr, hier an der Förderschule Sprache tätig zu sein.

Die Einschränkungen durch Corona treffen vor allem Familien mit Kindern.

Die Betreuung der Kinder zu Hause kann unheimlich anstrengend sein. Da spreche ich als Mutter von 3 Kindern aus eigener Erfahrung.

Vor allem, wenn das Wetter schlecht ist und man evtl. beengt wohnt, kann es einem einfach zu viel werden.

Ich möchte Ihnen anbieten, grade jetzt für Sie als Familie da zu sein.

-Wenn Sie z.B. Sorgen haben weil….Sie nicht wissen wie es auf der Arbeit weitergeht

-Sie sich häufiger mit ihrem Partner/ Partnerin streiten

-Sie sich einfach mit den Kindern manchmal überfordert fühlen

-Sie schlecht schlafen weil sie grübeln

-Sie nicht wissen wie Sie den Tag rumkriegen sollen

-Sie häufiger „aus der Haut fahren“ möchten

-Ihnen die Ideen ausgehen, wie Sie die Kinder beschäftigen sollen

es einfach alles zu viel ist…

möchte ich Ihnen mit meiner Beratung gerne zur Seite stehen. Manchmal hilft es schon mit jemandem zu sprechen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Sie können mir jederzeit eine Mail schreiben und mir mitteilen, ob sie per mail oder telefonisch beraten werden möchten. Wenn ich Sie anrufen soll, teilen Sie mir einfach ihre Nummer mit und wann ich Sie am besten erreiche. Unsere Gespräche unterliegen natürlich dem Datenschutz.

Sie erreichen mich unter  anna.michels@stadt-koeln.de oder 01525-7914612

Herzliche Grüße

Anna Michels

Aufgaben der Schulsozialarbeit

Beratung: die Schulsozialarbeit ist eine Beratungsstelle vor Ort in der Schule für Schüler, Eltern und Lehrer. Sie bietet Unterstützung an in schwierigen Lebenslagen und akuten Krisen. Durch die Präsenz vor Ort, haben v.a. Schüler die Möglichkeit, ein Vertrauensverhältnis zum Schulsozialarbeiter aufzubauen und sich dort jederzeit Rat zu holen. Daraus entsteht oft eine längerfristige Begleitung im Schulalltag. Wie bei jeder anderen Beratungsstelle auch, finden alle Gespräche freiwillig statt und werden vertraulich behandelt. Dabei kann es um alle erdenklichen Themen gehen, auch um Bereiche, die nicht direkt mit der Schule zu tun haben. Bei Themen, die nicht in meinen Kompetenzbereich fallen, ist es meine Aufgabe, die Familien an weiterführende Hilfen zu vermitteln und, wenn gewünscht, im weiteren Prozess zu begleiten.

Konfliktbewältigung: die Schulsozialarbeit kann bei jeder Art von Konflikt als Mediator und Vermittler hinzugezogen werden. Dabei kann es sich um kleinere Streitereien unter Schülern bis hin zu ausgewachsenen Konflikten unter Erwachsenen handeln. Unabhängig davon, wer die Konfliktparteien (z.B. Schüler – Schüler, Schüler – Lehrer, Lehrer – Lehrer, Eltern – Lehrer, Schüler – Eltern, Eltern – Eltern) sind, kann die Schulsozialarbeit angesprochen werden. Auch hierbei gelten die Grundprinzipien der Freiwilligkeit und Vertraulichkeit. Es ist zudem meine Aufgabe an geeignete Stellen weiterzuvermitteln und den Prozess bei Bedarf zu begleiten, wenn dies erforderlich ist. Angebote von sozialpädagogischer Gruppen- und Einzelarbeit, bei der die Kinder Kompetenzen zur Bewältigung von Konflikten erwerben können, sind ebenfalls wichtige Aspekte dieses Aufgabenbereichs. Außerdem organisiert und begleitet die Schulsozialarbeit gewaltpräventive Projekte, damit die Schüler einerseits lernen, ihre Konflikte eigenständig zu lösen und andererseits, besser einschätzen zu können, wann sie sich Hilfe holen.

Projekte: Soziales Lernen, konstruktive Konfliktbewältigung, Umgang mit Medien, Sucht-, Gewalt- und Mobbingprävention – Dies sind nur einige Themen, zu denen die Schulsozialarbeit Projekte und Konzepte entwickelt und umsetzt. Zusammen mit den Lehrern und zum Teil mit Unterstützung weiterer Kooperationspartner, kann eine Vielzahl an Projekte und Themeneinheiten angeboten werden. Dabei wird individuell auf die Bedürfnisse der Klassen eingegangen und wenn möglich auch die Eltern miteinbezogen. Hier geht es um Lernen innerhalb der Gruppe, ohne Leistungs- und Notendruck. Die Kinder lernen von- und miteinander in einem anderen Rahmen als dem „klassischen“ Unterricht.

Kooperation: die Schulsozialarbeit ist als Schnittstelle zwischen Jugendhilfe und Schule auf ein breites Netzwerk an Kooperationspartnern angewiesen und fungiert selbst als wichtiger Ansprechpartner. Um einem ganzheitlichen Arbeitsansatz gerecht zu werden, pflegt sie die Beziehungen zu Kooperationspartnern wie Soziale Dienste und Einrichtungen, Beratungsstellen, Arbeitskreise, Vereine und Initiativen.